Bitterstoffe – „Gold“ für die Verdauung

Bittere Kräuter können viel zu unserem Wohlbefinden beitragen
Seit Jahrtausenden haben Kräuter bei unseren Vorfahren als natürliche Fettverbrenner gewirkt. Nach Erkenntnissen des Heilpraktikerkongresses in Karlsruhe im Jahr 2001 lassen bittere Kräuter nicht nur die Pfunde purzeln und Cholesterinwerte sinken, auch die Psyche profitiert von diesen natürlichen Heilmitteln.

In unserer heutigen Ernährung ist fast nur Süßes, Saures und Salziges auf den Tellern willkommen, die bittere Komponente jedoch meist völlig daraus verbannt. Mit den Bitterstoffen haben wir lt. Ernährungsexperten eine der vier natürlichen Hauptgeschmacksrichtungen aus unserer Ernährung gestrichen. Früher war das anders: Bitterstoffe wurden mit Salaten, Gemüse, Wurzeln und Kräutern verzehrt.

Heute haben sich unsere Ernährungsgewohnheiten stark zu unseren Ungunsten verändert: Die Folgen sind nicht zu übersehen: Übergewicht, Verdauungsstörungen und Stoffwechselkrankheiten.
Dabei bringen Bitterstoffe in der Nahrung unschätzbare Vorteile: Bitterstoffe werden z.B. rascher zum Sättigungsgefühl führen. Dadurch nehmen wir automatisch kleinere Portionen zu uns. Bitterstoffe in der Nahrung werden durch ihren intensiven Geschmack für ein rasch einsetzendes Fließen der Verdauungssäfte sorgen, wodurch auch der Sättigungsreiz beschleunigt eintritt.

Die Intensität des bitteren Geschmacks bewirkt darüber hinaus auch eine Begrenzung der Esslust und des Hungers. Süße und bitterfreie Gerichte dagegen machen Lust auf immer mehr. Bittere Nahrungsmittel enthalten sehr viel weniger Kalorien als Süßspeisen und tragen dadurch zu einer schlanken Linie bei. Viele Bitterstoffe in unserer Nahrung haben früher dafür gesorgt, unser Nahrungsfett dorthin zu lenken, wo es auch hingehen sollte, nämlich zur Fettverbrennung und nicht zur Einlagerung an Hüfte, Bauch und Po.

Bitterstoffe regen die Basenbildung im Organismus an und wirken damit einer Übersäuerung des Körpers entgegen, die in unserer Zeit für viele Menschen zum Problem geworden ist.

Im Einzelnen sind Bitterstoffe unterstützend vor allem bei Verdauungsstörungen, Übergewicht, Völlegefühl nach Mahlzeiten, chronischer Müdigkeit, Leber- und Gallenleiden, Kopfschmerzen (Spannungskopfschmerz), Wechseljahresbeschwerden, Entgiftung, Entsäuerung und Entschlackung des Körpers.

Bitterstoffmischung: Pulverisieren oder als Tee

Kümmel
Wermutkraut
Salbeiblatt
Schafgarbenkraut
Fenchel
Wacholder
Bibernellwurz
Löwenzahn
Anis
Kurkuma

z.B. Curcuma als heilsames Mittel – stärkt die Leber, schützt vor Diabetes und Cholesterin
So können Sie mit einem Gewürz den schadstoffbelasteten Körper zusätzlich entgiften.
Sie kennen doch sicher Curry, eine indische Gewürzmischung, die in unseren Küchen immer mehr Anhänger findet. Da ist ein Gewürz drinnen, das bei uns in den letzten Jahren sehr beliebt geworden ist: Curcuma, die Gelbwurz, ist aber weitaus mehr als ein Küchengewürz. Es ist eine hochwirksame Naturarznei, vor allem für die Verbesserung der Verdauung und für die Entgiftung des Körpers. Doch auch bei zu hohen Cholesterinwerten, bei Diabetes, Leber- und Gallen-Problemen sowie bei Müdigkeit und Entzündungen macht es Sinn, Curcuma einzusetzen.